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Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aufgrund des Corona-Virus

Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände haben wir die derzeit für uns verfügbaren Informationen zu Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aufgrund des Corona-Virus zusammengestellt. (Stand: 02.12.2020 9 Uhr)

 

  1. Lockdown-Umsatzersatz
  2. Corona-Hilfsfonds - Garantien und Fixkostenzuschuss I und Fixkostenzuschuss II
  3. Härtefall-Fonds der WKO für EPU, Kleinstunternehmen, neue Selbständige und freie Dienstnehmer
  4. Kreditrahmen für Exportunternehmen
  5. Österreichische Gesundheitskasse (9 ehemalige GKKs): Vorübergehende Erleichterungen für Dienstgeber
  6. Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen bei der Sozialversicherung der Selbständigen
  7. Steuerliche Sonderregelgungen betreffend Corona-Virus
  8. SVS: Überbrückungsfinanzierungen für selbständige Künstlerinnen und Künstler
  9. Künstler-Sozialversicherungsfonds: COVID-19-Fonds
  10. Non-Profit-Organisation - Unterstützungsfonds
  11. Neustartbonus
  12. Lehrlings-Bonus
  13. Corona-Familienhärtefonds

 

 

1. Lockdown-Umsatzersatz

 

Der Umsatzersatz bietet Hilfe für Unternehmen, die von der behördlichen Schließung (COVID-19-SchuMaV vom 03.11.2020, COVID-19-NotMV vom 17.11.2020) direkt betroffen sind. Die Förderung ist unabhängig von der Gesellschaftsform: sowohl freischaffende Künstler, Einzelunternehmer, GmbHs, AGs als auch Vereine (steuerpflichtige Einkünfte und unternehmerisch tätig im Sinne des Umsatzsteuergesetzes) sind antragsberechtigt.

Der Umsatz wird für den Zeitraum, in dem das Unternehmen von den mit dem Lockdown verhängten Maßnahmen direkt betroffen ist, pauschal ersetzt. Der Lockdown-Umsatzersetz beträgt bei Einzelhandelsunternehmen 20% - 60%, bei Unternehmen anderer Branchen 80% des Umsatzes im Vergleichszeitraum. Maximal werden EUR 800.000,-, mindestens EUR 2.300,- ausbezahlt (erhaltene 100% Covid-19-Kredithaftungen, Covid-19-Zuwendungen von Bundesländern, Gemeinden oder regionalen Wirtschafts- und Tourismusfonds, bestimmte Covid-19-Zuschüsse aus dem Non-Profit-Organisationen Unterstützungsfonds müssen vom Höchstbetrag noch abgezogen werden). Zahlungen aus dem Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss Phase I und Kurzarbeit werden nicht gegengerechnet.

Umsätze, die von einem direkt betroffenen Unternehmen weiter erwirtschaftet werden, sind nicht schädlich, werden nicht gegengerechnet und reduzieren den Umsatzersatz nicht (zB Lieferservice, Take away, Beherbergung von Geschäftsreisenden…). Unternehmen, die immer nur Take-away-Verkauf hatten, sind nicht zum Umsatzersatz berechtigt. Bei Mischbetrieben mit mehreren Branchen wird der Umsatzanteil des von der behördlichen Schließung betroffenen Wirtschaftszweiges herangezogen.

Für die Berechnung werden die Umsatzdaten von November 2019 (Berechnungsmöglichkeiten: Umsatzsteuervoranmeldung UVA November 2019 oder ein Drittel des Umsatzes des 4. Quartals 2019 oder ein Zwölftel der Umsätze/Einnahmen gemäß letzter rechtskräftig veranlagten Jahressteuererklärung zB 2018 oder 2019) herangezogen. Wenn keine Umsätze getätigt wurden (Umbau, Start up,…) steht der Minimalbetrag zu.

Voraussetzungen:

  • Direkt von den verordneten Einschränkungen der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung betroffen
  • In direkt betroffener Branche tätig
  • Sitz oder Betriebsstätte in Österreich
  • Ausüben einer operativen Tätigkeit in Österreich, die zu Einkünften aus selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb führt.
  • Operativ tätiges Unternehmen, das vor dem 01.11.2020 Umsätze erzielt hat.
  • Keine Kündigung von Beschäftigten im Zeitraum 03.11.2020 – 30.11.2020, Kurzarbeit ist aber möglich

Der Umsatzersatz kann ab 06.11.2020 bis 15.12.2020 über FinanzOnline beantragt werden. Hier finden Sie die Richtlinie zum Umsatzersatz und hier detaillierte Informationen. Gerne können wir den Antrag für Sie einbringen – das Team von Asontas ist bei Fragen für Sie da!

 

2. Corona-Hilfsfonds - Garantien und Fixkostenzuschuss

 

Der Gesamtrahmen des Corona-Hilfsfonds beträgt EUR 15 Mrd. und steht für österreichische Unternehmen finanzielle Mittel bereit, die durch die Coronakrise schwerwiegende Liquiditätsengpässe haben. Anspruchsberechtigt sind Unternehmen und Branchen, die durch die Beschränkungen und Betretungsverbote betroffen sind, wie auch Unternehmen, die große Umsatzeinbußen erleiden mussten.

Abgewickelt wird der Fonds durch die eigens gegründete COFAG (Covid-19 Finanzierungsagentur) gemeinsam mit aws, ÖHT und OeKB, Single-Point of Contact ist die Hausbank. Der Fonds stellt Garantien und Fixkostenzuschüsse zur Verfügung.

 

Garantien:

Bis zu einer Höhe von EUR 500.000 können Banken Betriebsmittelkredite auf Basis einer 100%-Garantie der Republik vergeben. Differenziert wird zwischen Garantien für KMU, für Tourismus- und Freizeitbetriebe und für Großunternehmen. Bei einem Finanzierungsbedarf von über EUR 500.000 werden 90% der Kreditsumme besichert. Die Kredithöhe orientiert sich am tatsächlichen Liquiditätsbedarf des Unternehmens. Sie darf aber nicht mehr als 25% des Jahresumsatzes 2019 oder mehr als die doppelte jährliche Lohnsumme oder maximal EUR 120 Mio (in angemessen begründeten Fällen) betragen. Die Laufzeit beträgt max. 6 Jahre.

Beim Garantieprodukt 100% kommt ein Kreditzinssatz von 3-Monats-Euribor +75 Basispunkte zur Anwendung, in den ersten beiden Jahren gilt eine Obergrenze von 0%.

Beim Garantieprodukt 90% kommt eine Zinssatzobergrenze von 1% fix p.a. zum tragen, hinzu kommen je nach Unternehmensgröße abhängige Garantieentgelte von 0,25 - 2 %.

Anträge können ab 08.04.2020 über die Hausbank gestellt werden.

 

Fixkostenzuschuss I:

Zuschüsse sollen Fixkosten (Miete, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen,...) decken und sind gestaffelt nach dem Umsatzausfall des Unternehmens:

40 - 60% Ausfall 25% Ersatzleistung
60 - 80% Ausfall 50% Ersatzleistung
80 - 100% Ausfall 75% Ersatzleistung

Die Fixkosten werden für den Zeitraum 16.03.2020 - 15.06.2020 ermittelt, wenn für die Berechnung des Umsatzausfalls das 2. Quartal 2020 mit dem 2. Quartal 2019 verglichen wird. Alternativ können bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume ausgewählt werden (16.03.-15.04., 16.04.-15.05., 16.05.-15.06., 16.06.-15.07., 16.07.-15.08., 16.08.-15.09.2020), um den Umsatzausfall und die Fixkosten-Bemessungsgrundlage zu ermitteln.

Voraussetzungen für Anspruch der Zuschüsse:

  • Standort und Geschäftstätigkeit in Österreich, Fixkosten müssen in Österreich operativ angefallen sein
  • während der Coronakrise hat das Unternehmen einen Umsatzverlust von mindestens 40% erlitten, der durch COVID-19 verursacht wurde (ab 16.03.2020 bis Ende der Covid-Maßnahmen, längstens jedoch bis 15.09.2020)
  • sämtliche zumutbare Maßnahmen, um die Fixkosten zu reduzieren und die Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten, wurden gesetzt
  • vor der Coronakrise war das Unternehmen gesund
  • Per 31.12.2019 hatte da Unternehmen weniger als 250 Beschäftigte
  • Aufgrund der Coronakrise wurden keine Beschäftigten gekündigt, sondern stattdessen die Kurzarbeit in Anspruch genommen

Der Antrag kann ab 20.05.2020 bis 31.08.2021 über den FinanzOnline-Zugang gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt in drei Tranchen, 50% können ab 20.05.2020, 25% ab 19.08.2020 und 25% ab 19.11.2020 beantragt werden. Liegen die qualifizierten Daten aus dem Rechnungswesen bereits bei Beantragung der 2. Tranche vor, kann der gesamte Fixkostenzuschuss bereits mit dieser Tranche (ab 19. August 2020) ausgezahlt werden.

Der Antrag über muss eine Darstellung der tatsächlich entstandenen Fixkosten und der tatsächlich eingetretenen Umsatzausfälle enthalten. Bei Ansuchen in der zweiten und dritten Tranche müssen diese Angaben vor Einreichung unabhängig von der Antragshöhe vom Steuerberater/Wirtschaftsprüfer geprüft und bestätigt werden, dann wird von uns über FinanzOnline der Antrag eingebracht. Im Zusammenhang mit der Beantragung des Fixkostenzuschusses angefallene Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten können bis maximal EUR 500 als Fixkosten berücksichtigt werden.

Der Fixkostenzuschuss muss nicht rückerstattet werden, reduziert aber die steuerlich abzugsfähigen Aufwendungen im betreffenden Wirtschaftsjahr. Der Zuschuss beträgt mindestens EUR 500,- und kann maximal EUR 90 Mio. betragen.

Unter www.fixkostenzuschuss.at finden sie sämtliche Informationen zum Fixkostenzuschuss. Bei Fragen beraten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der Einreichung Ihres Antrags.

 

Fixkostenzuschuss II 800.000:

Der Fixkostezuschuss II 800.000 kann ab sofort über FinanzOnline beantragt werden. Um eine geordnete Abwicklung garantieren zu können, muss ein Lockdown-Umsatzersatz vor dem Fixkostenzuschuss II 800.000 beantragt werden. Für Zeiträume, die durch einen Lockdown-Umsatzersatz abgedeckt werden, kann kein Fixkostenzuschuss II 800.000 beantragt werden.

Der Prozentsatz für den Ersatz der Fixkosten richtet sich nach dem prozentuellen Umsatzausfall (zB Umsatzrückgang von 45 % - Fixkosten werden zu 45 % ersetzt). Ab einem Umsatzrückgang durch COVID-19 von 30 % kann ein Ersatz der Fixkosten beantragt werden - bei 100 Prozent Umsatzausfall werden in Phase II 100 Prozent ersetzt. Der Maximalbetrag pro Unternehmen beträgt EUR 800.000. Neu ist die Möglichkeit einer Pauschalierung: wer zum Zeitpunkt der Antragstellung im letztveranlagten Jahr weniger als EUR 120.000 Umsatz hatte, kann 30 Prozent des Umsatzausfalls als Fixkosten ansetzen.

Der Fixkostenzuschuss II 800.000 wird für bis zu zehn Betrachtungszeiträume bzw. Monate im Zeitraum von 16. September 2020 bis längstens 30. Juni 2021 gewährt. Die Betrachtungszeiträume sind so zu wählen, dass entweder alle Betrachtungszeiträume zeitlich zusammenhängen oder zwei Tranchen von jeweils zeitlich zusammenhängenden Betrachtungszeiträumen bestehen. Ein direktes Anschließen an den Fixkostenzuschuss I ist nicht erforderlich.

Zusätzlich zu den bisherigen Fixkosten können Leasingraten, Absetzung für Abnutzung (AfA) und endgültig frustrierte Aufwendungen (zB bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen) abgerechnet werden. AfA und Leasingraten können auch rückwirkend für Betrachtungszeiträume der ersten Phase des Fixkostenzuschuss eingereicht werden.

Die Mittel des Fixkostenzuschuss dürfen nicht für die Zahlung von Boni an Vorstände oder Geschäftsführer verwendet werden. Soweit der Bonus schon vor 16.03.2020 vereinbart wurde und einklagbar ist, ist die Auszahlung nicht schädlich.

Hier finden Sie die Richtlinie zum Fixkostenzuschuss II, das Bundesministerium für Finanzen hat umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt. Anträge für die erste Tranche können bis 30.06.2021, für die zweite Tranche bis 31.12.2021 gestellt werden.

 

3. Härtefallfonds der WKO für EPU, Kleinstunternehen, neue Selbstständige und freie Dienstnehmer

 

Der Härtefallfond wird durch die WKO im Auftrag des Bundes abgewickelt und ist mit EUR 2 Mrd. dotiert. Er ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Alle Selbstständigen, die jetzt keine Umsätze haben, sollen unterstützt werden, um ihre Lebenshaltungskosten decken zu können. Das Geld ist ein steuerfreier Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Ein Härtefall liegt vor, wenn:

  • die laufenden Kosten im Betrachtungszeitraum nicht mehr gedeckt werden können oder
  • im Betrachtungszeitraum zumindest überwiegend ein behördlich angeordnetes Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 besteht oder
  • ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres besteht.

Anträge Phase I konnten bis einschließlich 17.04.2020 bei der WKO eingebracht werden.

Anträge für Phase II können ab 20.04.2020 bis 30.04.2021 mittels Online-Formular eingebracht werden.

Unabhängig von einer WKO-Mitgliedschaft können Anträge von folgenden Personen eingebracht werden:

  • Ein-Personen-Unternehmer (EPU)
  • Kleinstunternehmer als natürliche Person, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente (ohne Lehrlinge) beschäftigen und max. EUR 2 Mio. Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen
  • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbständige (zB Vortragende, Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten,...)
  • Freie Dienstnehmer (zB EDV-Spezialisten, Nachhilfelehrer, Trainer, Vortragende...)
  • Freie Berufe (zB im Gesundheitsbereich)

Die WKO stellt ein Muster des Antragsformulars bereit, um sich auf die Online-Einreichung vorbereiten zu können. Für jeden Betrachtungszeitraum muss ein gesonderter Antrag im Nachhinein gestellt werden:

  • Betrachtungszeitraum  1: 16.03.2020-15.04.2020
  • Betrachtungszeitraum  2: 16.04.2020-15.05.2020
  • Betrachtungszeitraum  3: 16.05.2020-15.06.2020
  • Betrachtungszeitraum  4: 16.06.2020-15.07.2020
  • Betrachtungszeitraum  5: 16.07.2020-15.08.2020
  • Betrachtungszeitraum  6: 16.08.2020-15.09.2020
  • Betrachtungszeitraum  7: 16.09.2020-15.10.2020
  • Betrachtungszeitraum  8: 16.10.2020-15.11.2020
  • Betrachtungszeitraum  9: 16.11.2020-15.12.2020
  • Betrachtungszeitraum 10: 16.12.2020-15.01.2021
  • Betrachtungszeitraum 11: 16.01.2020-15.02.2021
  • Betrachtungszeitraum 12: 16.02.2020-15.03.2020

Die Förderung wird durch Vergleich der Nettoeinkünfte aus dem Betrachtungszeitraum mit den Daten aus dem Einkommensteuerbescheid aus dem Vergleichszeitraum ermittelt. Der Zuschuss ist gedeckelt mit max. EUR 2.000. In Phase II stehen pro Antragsteller maximal bis zu EUR 24.000 zur Verfügung. Auszahlungen aus Phase I werden auf Phase II angerechnet (neue Förderrichtlinien zu Phase 2). Liegt kein Einkommensteuerbescheid vor, oder weist dieser einen Verlust auf, wird ein Pauschalbetrag von EUR 500 monatlich ausbezahlt.

Zusätzlich kann der "Comeback-Bonus" beantragt werden, dieser beträgt EUR 500 pro Betrachtungszeitraum, insgesamt maximal EUR 6.000 pro Antragsteller.

 

4. Kreditrahmen für Exportunternehmen

 

Es wurden insgesamt EUR 3 Mrd. für Exportunternehmen vom BMF zur Verfügung gestellt. Diese können ab sofort über die Österreichische Kontrollbank (OeKB) mit Unterstützung der Hausbank einen Kreditrahmen in Höhe von 10% (Großunternehmen) bzw. 15% (KMU) des Exportumsatzes beantragen. Maximaler Kreditrahmen pro Unternehmen ist EUR 60 Mio., die Laufzeit beträgt 2 Jahre (Möglichkeit der Verlängerung ist gegeben).

Voraussetzung ist, dass das Unternehmen bis zum Start der Corona-Auswirkungen wirtschaftlich gesund war. Der Bund übernimmt Haftungen für 50 bis 70 Prozent dieser Kredite.

Nährere Informationen unter exportservice@oekb.at bzw T (01) 53127-2600

Die OeKB kann im Auftrag des BMF vorübergehend auch kurzfristige Kreditrisiken in OECD-Ländern versichern. Information

 

5. Österreichische Gesundheitskasse (9 ehemalige GKK): Vorübergehende Erleichterungen für Dienstgeber

 

Die Coronavirus-Pandemie ändert nichts an den Meldefristen und der Fälligkeit der Beiträge: Anmeldungen, Beitragsgrundlagenmeldungen und Abmeldungen sind weiterhin innerhalb der gesetzlichen Fristen mitzuteilen.

Stundungen für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020:

  • für Unternehmen, die von der Schließungsverordnung betroffen waren, erfolgt eine automatische Stundung
  • sonstige Unternehmen, die coronabedingte Liquiditätsprobleme haben, können um Stundung bei der regionalen Servicestelle formlos mit Angabe der coronabedingten Probleme ansuchen
  • Befürwortete Ansuchen oder automatische Stundungen enden mit 15.01.2021, bis dahin fallen keine Verzugszinsen an
  • Können die Beiträge bis dahin nicht bezahlt werden, kann ab Jänner 2021 eine Ratenzahlung vereinbart werden, während der Zahlung der Raten fallen keine Verzugszinsen an.

Die Stundung der Beiträge für Mai, Juni und Juli 2020 hat der Nationalrat mit dem zweiten Stundungspaket beschlossen. Da dieses aber im Bundesrat noch nicht behandelt werden konnte, tritt es voraussichtlich rückwirkend mit dem 01.06.2020 in Kraft. Derzeit werden die Betriebe gebeten, keine Anträge zu stellen, nach Verlautbarung des Gesetzes wird ein entsprechendes Formular zur Verfügung gestellt.

Aussetzung der Einbringungsmaßnahmen in den Monaten März, April und Mai 2020:

  • keine Einbringungsmaßnahmen (zB Exekutionsanträge)
  • keine Insolvenzanträge
  • für coronabedingte verspätete Beitragsgrundlagenmeldungen gibt es keine Säumniszuschläge

Mit einer Stundungsverordnung des Sozialministers wurde der Zeiträum, in dem keine fälligen Beiträge betrieben werden, bis zum 31.08.2020 verlängert.

 

6. Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen bei der Sozialversicherung der Selbständigen

 

Vom Corona-Virus direkt oder indirekt durch Erkrankung oder Quarantäne Betroffene oder Unternehmen, die durch Ertragseinbußen in Zahlungsschwierigkeiten sind, können formlos schriftlich per E-Mail oder direkt per Online-Formular die Stundung und Ratenzahlung beantragen. Bei Stundung oder Ratenvereinbarung werden keine Verzugszinsen angelastet.

Die Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage kann mittels Online-Formular beantragt werden. Eine Herabsetzung ist maximal bis auf die Mindestbeitragsgrundlage möglich, ist diese bereits erreicht, ist eine Herabsetzung im Regelfall nicht mehr möglich.

Mahnungen von offenen Beitragsforderungen werden bis auf Weiteres ausgesetzt, ebenso werden keine Anträge auf Einleitung von Exekutionsverfahren sowie Insolvenzberfahren gestellt.

 

7. Steuerliche Sonderregelungen betreffend Corona-Virus

 

Die Finanzämter stellen über FinanzOnline einen Antrag zur Verfügung mit dem alle steuerlichen Erleichterungen beantragt werden können. Steht Ihnen kein FinanzOnline zur Verfügung, kann der Antrag auch ausgefüllt an corona@bmf.gv.at gesendet werden. Natürlich beraten wir Sie gerne oder übernehmen die Einreichung für Sie.

Laut Information des Bundesministeriums für Finanzen vom 24.03.2020 kann Steuerpflichtigen, die von gehäuft auftretenden Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus und den angeordneten behördlichen Maßnahmen (häusliche Quarantäne, Schließung der Bildungseinrichtungen, Absage von Veranstaltungen,…) betroffen sind, durch mehrere Maßnahmen geholfen werden.

Der Steuerpflichtige muss glaubhaft machen, dass er von Ertragseinbußen und/oder einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine SARS-CoV-2-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Die ist der Fall, wenn es zB zu vielen Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderungen des Konsumverhaltens kommt.

Für den Nachweis hat das BMF Textbausteine zur Verfügung gestellt (auch bei den Anträgen in FinanzOnline), die unbürokratisch verwendet werden können. Sämtliche Anträge, die die folgenden Maßnahmen betreffen, werden vom Finanzamt vorrangig bearbeitet.

Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020

  • Antrag auf Herabsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 über FinanzOnline oder ein Musterformular bis 31.10.2020. Es muss glaubhaft gemacht werden, dass durch eine konkrete Betroffenheit zu Ertragseinbußen kommt (Minderung der Bemessungsgrundlage). Das Finanzamt hat die Vorauszahlungen für 2020 zu reduzieren, ergibt sich für 2020 keine Steuervorschreibung wird die Vorauszahlung mit Null Euro festgesetzt. Diese Anträge werden sofort erledigt.
  • Ist der Steuerpflichtige durch den Notstand liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die festgesetzte Vorauszahlung nicht zahlen kann, so kann er beim Finanzamt anregen die Einkommensteuer- oder Körperschafsteuervorauszahlung für 2020 zu verringern oder zur Gänze nicht festzusetzen. Der Steuerpflichtige muss seinen liquiditätsmäßigen Notstand glaubhaft machen.
  • Sollten bei der Veranlagung für 2020 Nachforderungszinsen anfallen, werden diese nicht angesetzt.

Abgabeneinhebung

  • Steuerpflichtige können beantragen, dass Steuerzahlungen gestundet oder in Raten entrichtet werden (jeweils bis längstens 15.01.2021). Im Antrag muss der Steuerpflichtige die konkrete Betroffenheit glaubhaft machen.
  • Damit Stundungsanträge berücksichtigt werden, muss die Abgabe am Steuerkonto verbucht/gemeldet sein (USt über UVA gemeldet; sonstige Selbstbemessungsabgaben wie LSt/DB/DZ über die Funktion "Meldung zur Zahlung von Selbstbemessungsabgaben" unter dem FinOn-Menüpunkt "Weitere Services"). Sammel-Stundungsanträge für künftige, erst fällig werdende Abgaben werden abgewiesen.
  • Gleichzeitig kann der Steuerpflichtige beantragen, dass bei konkreter Betroffenheit Stundungszinsen nicht angesetzt werden. Nach dem 15.01.2021 erhöhen sich die Stundungszinsen stufenweise.
  • Des weiteren kann der betroffene Steuerpflichtige beantragen, dass ein verhängter Säumniszuschlag herabgesetzt oder nicht festgesetzt wird.

Stundungen, die nach dem 15.03.2020 bewilligt wurden und deren Frist am 30.09.2020 oder 01.10.2020 endet, wurden bis 15.01.2021 verlängert.

Zuwendungen zur Bewältigung der Corona-Krise werden steuerfrei gestellt, die damit abgedeckten Ausgaben bleiben in voller Höhe Betriebsausgaben.

Für sämtliche Schriften und Amtshandlungen, die im Zusammenhang mit Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise stehen, gibt es eine umfassende Befreiung von Gebühren und Bundesverwaltungsabgaben.

Wenn es zu vorübergehenden Betriebsschließungen kommt, dann sollten die Registrierkassen  nicht außer Betrieb genommen werden. Das Anmeldeprozedere über FinanzOnline und die Startbelegprüfung bei der Wiederinbetriebnahme könnten einen unverhältnismäßigen Aufwand darstellen.

 

8. SVS: Überbrückungsfinanzierungen für selbständige Künstlerinnen und Künstler

 

Antragsberechtigt für den nicht rückzahlbaren Zuschuss sind Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren. Bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) ist vermerkt, ob AntragstellerInnen künstlerische Tätigkeiten ausüben, des weiteren ist erfasst, ob Beitragszuschüsse des Künstler-Sozialversicherungsfonds (KVSF) bezogen werden. Eine nachträgliche Änderung der Tätigkeit ist nach Prüfung bei der SVS möglich.

Voraussetzungen:

  • Versicherung bei der SVS mit Stichtag 13.03.2020 oder "Opting in" bis 13.06.2020
  • Hauptwohnsitz in Österreich
  • eine durch COVID-19 verursachte wirtschaftliche Notlage (laufende Kosten können icht mehr gedeckt werden)

Die Beihilfe beträgt maximal EUR 10.000 in Form einer Einmalzahlung, Leistungen aus dem Härtefallfonds der WKO werden angerechnet. Wenn im Kalenderjahr 2020 mehr als EUR 75.180 (Höchstbeitragsgrundlage vor Steuern) erwirtschaftet werden, muss die Behilfe zurückgezahlt werden.

Der Antrag kann bis 31.12.2020 hier gestellt werden, jedoch werden Beihilfen nur ausgezahlt bis die Mittel erschöpft sind.

Der Lockdown-Bonus - eine Sonderzahlung für vom Lockdown betroffene Künstlerinnen und Künstler in Höhe von EUR 1.300, soll laut Staatssekretärin ab 17.11.2020 bei der SVS beantragt werden können. Bereits erhaltene Leistungen aus den Überbrückungsfinanzierungen oder dem Härtefallfonds werden nicht angerechnet. Derzeit ist eine Gesetzesänderung in Arbeit, die eine Verlängerung der Überbrückungsfinanzierungen bis 2021 beinhalten soll.

 

9. Künstler-Sozialversicherungsfonds: COVID-19-Fonds

 

Der COVID-19-Fonds (Richtlinie) ist mit EUR 5 Mio. dotiert und unterstützt Künstlerinnen und Kulturvermittlerinnen. Die Phase 1 endete mit 02.07.2020. In Phase 2 ist es möglich ab 10.07.2020 hier einen Antrag zu stellen: Antragsformular
Eine Antragstellung ist vorbehaltlich der budgetären Deckung bis 31.12.2020 möglich.

Der KSVF kann KünstlerInnen und KulturvermittlerInnen mit bis zu EUR 3.000,- unterstützen, wenn sie

  • weder den Härtefall-Fonds der WKO
  • noch die Überbrückungshilfe der SVS in Anspruch nehmen können und
  • einen Hauptwohnsitz in Österreich haben
  • von einer wirtschaftlich signifikanten Brdrohung durch COVID-19 betroffen sind
  • keinen Anspruch auf Leistungen aus Versicherung zur Abdeckung von COVID-19-Auswirkungen haben
  • für den selben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds bezogen wurden
  • die voraussichtlichen Einkünfte im Kalenderjahr 2020 EUR 29.942,90 (65-fache der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze) nicht überschreiten.

Zusätzlich zu KünstlerInnen können auch KulturvermittlerInnen diese Beihilfe beantragen. Informationen

 

10. Non-Profit-Organisation - Unterstützungsfonds

 

Gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichten (Sozialbereich, Kultur, Sport, freiwillige Feuerwehr, gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaften) werden mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, gefördert.

Voraussetzung für die Förderung ist:

  • Sitz und Tätigkeit in Österreich
  • Gründungs- oder Errichtungsdatum am oder vor dem 10.03.2020
  • wirtschaftliche Beeinträchtigung durch die Corona-Krise

Die Förderung setzt sich zusammen aus förderbare Kosten (Zeitraum: 01.04.2020-30.09.2020)

  • Miete und Pacht
  • Wasser, Energie & Telekommunikation
  • Versicherungen & Lizenzkosten
  • Vorlaufkosten für abgesagte Veranstaltungen (wenn gesetzlich oder behördlich abgesagt)
  • Steuerberatungskosten
  • Zahlungsverpflichtungen (zB Buchhaltung, Marketing & Werbung)
  • Zinsaufwendungen
  • verderbliche oder saisonale Ware
  • Reinigungskosten
  • COVID-19 bedingte Kosten (zB Schutzausrüstung, Corona-Tests, Desinfektionsmittel, Ausrüstung für Home-Office)

und einem pauschalen Struktursicherungs-Beitrag (idR 7% der im Jahr 2019 erwirtschafteten Einnahmen, max. EUR 120.000 pro Organisation).

Ist die Summe der förderbaren Kosten und Struktursicherungs-Beitrag höher als EUR 3.000 wird höchstens der Einnahmen-Ausfall ersetzt: Einnahmen von 01.01.-30.09.2019 minus Einnahmen von 01.01.-30.09.2020, je Organisation max. EUR 2,4 Mio. Je Organisation muss die Summe aus förderbaren Kosten und Struktursicherungs-Beitrag mindestens EUR 500 betragen.

Anträge können ab 08.07.2020 bis 31.12.2020 über www.npo-fonds.at gestellt werden, die Abwicklung erfolgt über die aws. (Informationen zu der Auszahlung mit Fallbeispielen).

Zusätzliche Informationen finden Sie unter www.npo-fonds.at/faqs/ oder in der NPO-Fonds-Richtlinieverordnung.

 

11. Neustartbonus

 

Dieses Instrument (dotiert mit EUR 30 Mio) erleichtert es Unternehmen, die krisenbedingt nicht voll ausgelastet sind, neue Mitarbeiter zB in Teilzeit aufzunehmen. Das AMS stockt das Gehalt/den Lohn für Arbeitnehmer auf ca. 80 Prozent des Bezuges vor der Arbeitslosigkeit auf. Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer, die ab 15.06.2020 neu eingestellt werden, können über ihr eAMS-Konto den Neustartbonus vor Beginn des Arbeitsverhältnisses beantragen, die Auszahlung erfolgt monatlich direkt an die Beschäftigten.

Voraussetzungen:

  • die Person muss beim AMS arbeitslos gemeldet sein
  • das eingegangene Dienstverhältnis geht auf eine dem AMS gemeldete offene Stelle zurück
  • das Entgelt im neuen Dienstverhältnis liegt unter jenem vor der Arbeitslosigkeit
  • das neue Dienstverhältnis umfasst mind. 20 Wochenstunden
  • gilt für Dienstverhältnisse, die bis 30.06.2021 eingegangen werden
  • eine Wiederbeschäftigung beim selben Arbeitgeber innerhalb von drei Monaten ist nicht förderbar
  • aber: der Wechsel von einem geringfügigen in ein voll sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis ist förderbar

Ausbezahlt wird Arbeitslosengeld bzw. Notstandshilfe plus 45% minus Netto-Erwerbseinkommen inklusive Sonderzahlungen - höchsten aber EUR 950 monatlich. Die Förderung gilt solange das Arbeitsverhältnis dauert, höchstens 28 Wochen. Ausnahmen bestehen und werden individuell mit dem AMS vereinbart.

 

12. Lehrlings-Bonus

 

Unternehmen, die während der Corona-Krise Lehrlinge einstellen, werden mit einem Lehrlings-Bonus von EUR 2.000 pro Lehrling gefördert. Abgewickelt wird diese Förderung über die Lehrlingsstellen der Landes-Wirtschaftskammern.

Die Bundesregierung hat eine Erhöhung des Lehrlingsbonus angekündigt, das bedeutet für Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern nun in Summe EUR 2.500 pro Lehrling. Für Betriebe mit bis zu 9 Mitarbeitern gibt es EUR 3.000 pro Lehrling.

Gefördert wird:

  • Jedes neue, betriebliche Lehrverhältnis mit Abschluss des Lehrvertrages zwischen 16.03.2020 und 31.10.2020. Förderungen werden auch rückwirkend ausgezahlt, das Lehrverhältnis muss spätestens am 31.12.2020 beginnen.
  • Übernahme eines Lehrlings im ersten Lehrjahr aus der ÜBA (Überbetriebliche Lehrausbildung) in ein Unternehmen bis inkl. 31.03.2021

Auszahlungsmodus:

  • Tranche 1 nach Eintragung des Lehrvertrages bei der Lehrlingsstelle
  • Tranche 2 nach Absolvierung gesetzlicher Probezeit
  • Wenn das Lehrverhältnis in der Probezeit gelöst wird, ist Tranche 1 zurückzuzahlen, um Missbrauch vorzubeugen

Der Antrag ist auf www.lehre-foerdern.at abrufbar. Der neue Lehrlings-Bonus wird zusätzlich zur bestehenden Basisförderung und sonstigen Lehrbetriebsförderungen gewährt. Auch Betriebe in Kurzarbeit können Lehrlinge einstellen und den Lehrlings-Bonus beantragen.

 

13. Corona-Familienhärtefonds

 

Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend stellt EUR 30 Mio. aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärtefonds zur Verfügung. Ziel der Zuwendungen ist es, Familien mit Kindern rasch eine finanzielle Unterstützung zur Bewältigung von Mehraufwendungen bzw. Einkommensausfhällen aufgrund der Pandemiefolgen zu gewähren.

Voraussetzungen (Richtlinie):

  • Die Familie muss ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben
  • Mit Stichtag 28.02.2020 wird für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen
  • Unselbständig Erwerbstätige: ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde zur Corona-Kurzarbeit angemeldet
  • Selbständig Erwerbstätige: ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten
  • Das Nettoeinkommen darf bestimmte Grenzen gestaffelt nach Haushaltsgrößen nicht überschreiten

Der Antrag kann über ein Online-Formular eingereicht werden (FAQs finden Sie hier).

Die Zuwendungen werden in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen gewährt. Je nach Familiengröße und -zusammensetzung wird ein Faktor errechnet. Die ermittelte Zuwendung kann höchstens EUR 1.200 pro Monat ergeben und wird für maximal drei Monate gewährt.

 

Unser Kanzlei ist für Sie geöffnet. Wir sind telefonisch und per E-Mail
von Montag bis Donnerstag von 08:30 - 17:00 Uhr und
am Freitag von 08:30 bis 14:00 für Sie da.

Bei Fragen beraten wir Sie gerne: 01/ 503 58 70 oder office@asontas.at