COVID-19 Förderungen und Kurzarbeit verlängert

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Ausfallsbonus, Verlustersatz, Härtefallfonds und Kurzarbeit können teilweise bis zum Jahresende in Anspruch genommen werden.

Ausfallbonus

  • Verlängerung für Juli - September 2021
  • nur noch Bonus, kein Vorschuss auf den Fixkostenszuschuss II mehr
  • statt 40% nun 50% Umsatzausfall als Voraussetzung
  • gestaffelte Ersatzraten nach branchenspezifischem Rohertrag (10%-40%)
  • EUR 80.000 als Deckel
  • zusätzlich darf Kurzarbeitsbeihilfe und Ausfallbonus maximal den Umsatz des Vergleichszeitraumes ergeben

Verlustersatz

  • Verlängerung für Juli - Dezember 2021
  • 50% Umsatzausfall als Voraussetzung
  • EUR 10 Mio als Deckel

Härtefall-Fonds

  • Verlängerung für Juli - September 2021 (Phase 3)
  • 50% Umsatzausfall als Voraussetzung oder laufende Kosten können nicht gedeckt werden (Betretungsverbot als Kriterium entfällt)
  • monatlicher Betrag beträgt EUR 600 statt bisher EUR 1.100
  • neuer Zeitraum: ab 01.07.2021, (für 15.06.2021-30.06.2021 gibt es automatisierten Ersatz)
  • Beantragung ab 02.08.2021 bis 31.10.2021
  • neu: Handysignatur

Corona-Kurzarbeit für schwer betroffene Unternehmen (Phase 5)

  • Es gelten im Wesentlichen die bisherigen Bestimmungen der Kurzarbeit Phase 4
  • Mindestarbeitszeit 30%, in Ausnahmefällen auch weniger möglich
  • Umsatzeinbruch von mindestens 50% (3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019).
  • Die Sonderregelung ist bis Ende des Jahres 2021 befristet

Kurzarbeit-Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe

  • Dieses Modell der Kurzarbeit ersetzt das bereits vor Corona vorhandene, reguläre Modell der Kurzarbeit, das sich naturgemäß vor allem an die Industrie bei kurzfristigen Schwankungen richtet:
  • Abschlag von 15% von der bisherigen Beihilfenhöhe
  • Nettoersatzraten für den Arbeitnehmer bleiben gleich.
  • 50% Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall)
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch von einer Woche je (angefangenen) zwei Monaten Kurzarbeit.
  • Der Personalabbau zwischen den Phasen der Kurzarbeit wird erleichtert
  • Dreiwöchige Beratungsphase durch AMS und Sozialpartner für neu eintretende Betriebe

 

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